Donnerstag, 28. Januar 2010

Schwacher Euro

Die Entwicklung des Euro - Eine griechische Tragödie.

Doch wie sich der Euro und der Dollar mittelfristig entwickeln, können auch Experten nur mutmaßen.

Schwierigkeiten im Finanzhaushalt Griechenlands haben sich deutlich auf den Euro ausgewirkt. Nachdem er bis vor kurzem den Grenzwert knapp über 1,42 gehalten hat fiel er jetzt deutlich unter diese markante Grenze. Viele Kritiker nehzmen die Probleme Griechenlands als Anlass generelle Zweifel an der Konstruktion der Gemeinschaftswährung zu äußern. Sie fragen sich zunehmend, wie eine Währung funktionieren soll, zu der Wirtschaftsräume mit solch unterschiedlichen Entwicklungen wie in Griechenland, Spanien und Portugal einerseits und Deutschland und Frankreich andererseits gehören.
An dem Zustand der Währung lässt sich der Zustand der Wirtschaft eines Landes erkennen. Euro ist deutlich unter Druck geraten. Doch wie schlecht geht es der Euro-Zone wirklich. Experten meinen es gibt keinen Grund zur Panik. Es kommt auf den Blickpunkt des Betrachters an: Nach der Einführung des Euros im Jahr 2002 ging es schnell nach oben, von 85 auf über 1,6o, eine Bewegung, die für die Stärke des Euros spricht. Im letzten Jahr verzeichnete der Euro ein Jahrestief von 1,24, derzeit liegt der Kurs bei 1,40.

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